Gefahren im Haushalt

Nicht nur im Verkehr lauern Gefahren, sei es auf der Straße oder der Schiene, ein verkauftes Kätzchen einer befreundeten Züchterin wurde von einem ICE überfahren, sondern auch im Haushalt. Ein weiteres Freilaufrisiko realisiert sich in der Tötung durch Hunde oder den Abschuß durch übereifrige Jäger.
Die Russisch Blau ist auch einem erhöhten  Diebstahlrisiko ausgesetzt, da sie auf den ersten Blick als Rassekatze zu erkennen ist.

Sieben oder neun Leben hat die Katze?
Egal, wenn Sie sie vom Züchter abholen hat sie sicher schon die meisten verbraucht.

Kleine Kätzchen plumpsen vom Kratzbaum, troudeln die Treppe hinunter, fallen hinter Heizkörper (natürlich im tiefsten Winter) bekommen Kurven nicht oder rutschen gegen Glastüren. Habe ich noch Möglichkeiten vergessen?

Einige Beispiele: Shari hat einen Blumentopf auf den Schwanz bekommen, beim Zerschellen hat er ihr das letzte Stück vom Schwanz abgeschlagen. Der Tierarzt meinte trocken, ein perfekter chirugischer Eingriff.

Eines unserer Babys fiel in einen Kleistereimer, sie war über und über mit Kleister verschmiert nur der Kopf war verschont geblieben, zugegeben ich habe einen kurzen Moment mit dem Gedanken gespielt, sie erst zu fotografieren und dann zu baden. Eine andere Gelegenheit zu einem Bad hat sich für einen Kater ergeben, der den Waschmittelkartoon über sich auskippte. Der Kleine hat noch Tage lang besonders duftig gerochen. Was man von dem kleinen Unglückswurm, der den kurzen Moment zum Sprung nutzte, den frau benötigt um vom Klo aufzustehn und den Deckel wieder zu schließen, nicht behaupten kann. Tja, das war nun wirklich eine Scheißidee und ich habe mich in vollen Klamotten gleich mit einem strampelnden Kater unter die Dusche gestellt, bevor er in die Wohnung verduftet.

Barchat auf dem Grill_t.jpg (4704 Byte)       Schlafen auf der Motorschiene_t.jpg (4612 Byte)       Blumenliebhaber_t.jpg (5077 Byte)     Lilli al a Christo_t.jpg (3170 Byte)     Geschenk_t.jpg (5108 Byte)

Gefährliche Schlafplätze

Offene Flammen und heiße Herdplatten sind als Gefahrenquelle gemeinhin bekann.
Ich habe mich über das Aussehen von Maruschka als sie vom Deckkater zurückkam schon gewundert,  sie sah irgenwie verändert aus. Erst zu Hause angekommen fiel mir auf, dass die Schnurrhaare ganz kurz waren. Der Adventskranz hatte ihre Neugier geweckt und sie hatte sich die Schnurrhaare abgebrannt. Lassen Sie Ihren entflammten Grill nie mit der Katze allein, eine entwendete Wurst wäre das kleinste Übel.

Jedes Jahr kommen noch Katzen durch geöffnete Kippfenster ums Leben, sie werden zu tödlichen Fallen, wenn die Katzen abrutschen und sich einklemmen oder wortwörtlich aufhängen. Todesursache sind meist nicht die Verletzungen sondern der extreme Streß.

Haben Sie einen Balkon, sollten Sie diesen Katzensicher vernetzen. Lilli ist in Bremen den Möwen immer hinterher geflogen und anfangs mußten wir sie täglich mehrfach aus dem Netz fischen. Katzensicher ist nicht gleichbedeutend mit Russensicher! Das Netz sollte 2 Meter hoch sein und einen "Natoüberhang" nach innen haben, damit die Katze unter dem Netz hängen bleibt. Ohne Überhang läuft der Russe am Netz hoch und verschwindet auf den Nachbarbalkon, das Dach oder Nimmerwiedersehen. Abstürze  von Balkonen und aus geöffneten Fenstern kommen immer wieder vor und nicht immer fallen die Katzen auf alle Viere, besonders gefährlich scheinen hier Stürze aus dem zweiten und dritten Stock zu sein. Aber auch der simple Fall von einer Treppe kann  tödliche Folgen haben.

Auch ein Garten sollte ausbruchsicher gestaltet werden, z.B. durch ein Netz, Gehege oder einen Elektrozaun.

Achten Sie darauf, dass Ihr Kätzchen keine Kabel annagt, es gibt in einigen US-Kinofilmen unschöne Beispiele für z.B. das beknappern von Weihnachtslichterketten (National Lampoon`s Christmas mit Chevy Chase). Neben der Schlaggefahr könnte das Kätzchen (Floh) sich auch in der Lichterkette vertüdeln oder erhängen.

Nadeln, Nägel, Gummibänder, Wollfäden und Schnürsenkel können verschluckt werden und falls sie nicht auf natürlichem Wege wieder erscheinen zu inneren Verletzungen bzw. Darmverschlüssen führen. In Plastiktüten können Katzen ersticken.    

Waschmaschienen, Trockner aber auch alleinschließende Schubladen können zur Todesfalle werden.

Katzen können in einem Aquarium ebenso ertrinken, wie in einer nicht geschlossenen Toilette. Für ein Katzenbaby kann ein gefüllter Wischeimer ein tödliches Risiko darstellen oder z. B. ein Kleistereimer.


Viele Garten-, Balkon- und Zimmerpflanzen sind giftig für Katzen. Achten Sie darauf woran Ihre Katze knappert.

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