Kamenko`s Shari         Meine Katzen, Ehemalige oder Startseite

Shari wurde am 09.07.2000 geboren. Die Mutter ist Kamenko`s Nadeshda der Vater Kamenko's Goran.
Sie ist ein richtiger kleiner Unglücksrabe (ihre Geschichte lesen Sie unter diesem Hyperlink) oder ein wahres Glückskind je nach Blickwinkel.
Aus Shari ist eine liebenswerte anhängliche und überaus verschußte Katze geworden. Sie schläft immer noch an meinem Hals und begrüst mich jeden morgen mit Köpfchen geben und Küßchen ausgiebig. So ausgiebig das ich aufpassen muß, daß sie mir keinen Zungenkuß gibt.
Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, beginnt für mich die Suche nach meiner Laufsocke, welche sie täglich genauso verschleppt, wie meine diversen Teddybären (bis auf einen der doppelt so groß ist wie sie).Sie bevorzugt zum apportieren eine Plüschkugel. Und wenn sie etwas genau beschnuppern will, schnauft sie immer noch so wie als Baby.Leider hat sie die Unart entwickelt sämtliche Schnürsenkel abzubeissen und dann auch noch zu verschlucken, was ausgesprochen gefährlich ist. Bisher hielt ich einen Schuhschrank für ein unnötiges und spießiges Möbelstück, so ändern sich die Ansichten.
Auch unser Besuch wird freudig empfangen und abgeschmußt. Eine Taschenkontrolle ist selbst bei besten Freunden zur Pflichtübung geworden
Meinen Freund hat sie mit links um den Finger gewickelt, er ist derjenige der gesagt hat, mit ihr haben wir soviel durchgemacht, wollen wir sie nicht behalten?

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Shari war besonders liebevoll mit Queenie umgegangen und ihr in den letzten Tagen nicht von der Seite gewichen. Sie übernahm es Queenie zu putzen, wenn diese sich eingepinkelt hatte. Shari war dermaßen Menschenbezogen, dass sie bei lauten Worten sofort angelaufen kam, Küßchen gab und versuchte zu trösten. Was einen befreundeten Bundeswehroffizier sehr irritiert hatte, als sie seinen "Kasernenton" mißverstand und nach der Devise "Make Love not War" ins Gesicht stubste und Küßchen gab. Sie ist die ideale Therapiekatze.

Heute lebt sie bei einer Familie mit einem schwerstbehinderten Kind, welches sie sofort zärtlich begrüßte, als ich sie in ihr neues Zuhause brachte.

Meine Entscheidung, beide Katzen abzugeben und dafür weiter zu züchten, habe ich in den Monaten ohne Katzen sehr bereut. Ich war mit den Nerven nach Queenies Tod einfach am Ende. Natürlich dachten die neuen Besitzer nicht im Traum daran, die Katze wieder zurückzugeben. Bei beiden hat sich das Fellproblem im neuen Zuhause gelegt. Im nachhinein wurde festgestellt, dass es doch kein Herpes war.
Vielleicht hätte ich die beiden doch behalten können. Shari und Nana waren beide auf Toxoplasmose negativ getestet.