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Weihnachten 2002 hätte Floh fast ihre
Ausstellungskarriere vorzeitig beendet.
Ich habe seit 20 Jahren Katzen, aber noch nie hat sich eine Katze oder ein Baby in der
Schnur der Weihnachtslichterkette vertüdelt. Diese potentielle Gefahr ist jedoch nicht zu
unterschätzen.
Floh brachte es fertig, sich dermassen einzuschnüren, dass wir zwei
Lichterketten mehrfach zerschneiden mussten, um sie zu befreien. Gott sei Dank hatte ich
nach dem Mittagessen die Einladung zu Kaffee und Kuchen meiner "möchtegern
Schwiegermutter" abgelehnt. Ich wollte unbedingt nach Hause! Unten im Hauseingang
konnten wir die Katze schon schreien hören, den Weg bis zur Wohnungstür haben wir noch
nie so schnell geschafft.
Floh hatte sich in den beiden Zuleitungen von der Steckdose zur ersten Kerze derart
eingeschlungen, dass wir sie herausschneiden mussten. Die kleine Maus hatte sich in ihrer
Panik eingepinkelt. Sie konnte nach dem Herausschneiden ihre Beine nicht mehr
bewegen, und ist immer umgefallen - ein furchtbarer Anblick.
Ich hab sie erstmal in eine Decke gewickelt, um sie wegen des
vermuteten Schocks warm zu halten, und auf meinem Schoss beruhigt.
Diesmal hatten wir beide Glück, nach mehreren Stunden konnte sie sich wieder
einigermassen bewegen. Aber bis zum nächsten Fellwechsel bzw. bis zum Sommer 2003 hatte
sie entlang der Abschnürung an beiden Flanken eine lange Reihe weißer Haare.
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Hier sind die beiden etwa 4-5 Monate alt
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